Sonofolie
Studio für neue Töne · Frank J. Witte

Sound des Monats

Hier ist die ständige Hör-Rubrik von Sonofolie zuhause. Frank J. Witte stellt jeden Monat neue Kostproben aus der Sonofolie-Klangwerkstatt ein oder bringt andere hörenswerte Fundstücke zu Gehör. Stampfende Maschinen, Kuckucksrufe in den Weiten der Bucht des Mont St. Michel, eine mächtige Brandung, gefangen nahe der Baie des Trépassés und so fort. Da darf man gespannt sein.

Blasen »aus voller Brust die Waldeslust«

Dieser Teichfrosch hatte grade Pause im großen Konzert.
Das wunderbare Foto stammt von Tuxyso – vielen Dank!

Ein Spaziergang führte mich zu ihrer Hollywood Bowl im Wald, einem schilfbewachsenen Weiher, wo die Künstler sonor in ihre Instrumente bliesen. – Eine Riege Teichfrösche und schon ist das Naturkonzert perfekt! Auch das Teichhuhn ließ sich nicht lange bitten und steuerte seine Habachttriller bei. Kein Wunder, dass die Begeisterungsrufe noch von ganz weit her kamen.

Die Aufnahmen entstanden an einem Weiher im Reichenecker Wald nicht weit vom schwäbischen Metzingen.

Archiv

Hat ordentlich Wumms!

Kaum schaut der Sommer schüchtern um die Ecke, da ist sofort ein Gewitter zur Stelle. Natürlich ein gefundenes Fressen für die Sonofolie-Werkstatt. Also lassen wir’s im Juni mal so richtig krachen!
Erstaunlich übrigens, wie animierend so ein heranziehendes Gewitter auf Amseln wirkt: Blitz & Donnerkeil? Pah! Dagegen sing’ ich locker an!

Blitz und Donner

Das beeindruckende Foto stammt von Felix Mittermeier – vielen Dank!

Ein schönes Durcheinander!

Es gibt ein Kochbuch namens »Le Grand Bordel«. Unglaublich, wie kreativ ein ordentliches Durcheinander macht! Mit ein paar Rezepten unterm Arm bin ich sofort ins Studio, Unordnung stiften. Aber was soll ich sagen: Da wurde in bester gymnastischer Manier Bein um Bein gehoben: Hoch, tief, links, rechts … und vom Bordel war bald kaum noch die Rede.

In das musikalische Bordel sind unter anderem Teile akustischer Ausstellungsobjekte des »Temporary Soundmuseum« eingeflossen.
Besten Dank an Kalle Laar!

Dieses Bild vom einem Bordel ist dem Völklinger Weltkulturerbe abgerungen.

Zum Kuckuck!

Schon beim Vorbeigehen tönte dieser Frühlingsgruß so betörend aus den Regalen des Sonofolie-Archivs! Und prompt hat er es zum Sound des Monats geschafft, der Kuckuck, wenn auch im April vielleicht noch etwas verfrüht. – Übrigens, wer seinem Gesang bis zum Schluß lauscht, hat was zu Schmunzeln, versprochen!

Im März hatten wir übrigens Besuch von Meister Couperin, hör’n Sie mal rein.

Das Foto stammt von Tim Peukert – vielen Dank!

Hoher Besuch im März

Ein Traum von einem Besuch: Auf dem Rückweg von Wien über Niederbayern und die Pfalz ins Französische machte er bei Sonofolie Halt. Und bevor der Meister sich nach Paris verabschiedete, gab er noch eine kleine bayrisch-barocke Impression zum Besten.

Da muss er sich auf seiner Reise wohl bei Haindling umgehört haben.

Mögliches Portrait von François Couperin

Die Tuba in des Meisters Schoß ist natürlich ein Scherz. Zugrunde liegt das Werk eines unbekannten Malers. Es könnte François Couperin darstellen.

Auf Reisen im Februar

Der Februar-Sound war den Glocken der Kirche »Saint-Ronan« im bretonischen Örtchen Locronan gewidmet. Zu hören ist der Zwölf-Uhr-Stundenschlag mit dem charmant schrägen Klang einer der Glocken.

Die Kirche Saint-Ronan in Locoronan

Dem heiligen Ronan gewidmet: Die Kirche von Locronan. Foto: Doro Witte

Das fängt ja gut an!

Da hört man, was passieren kann, wenn in der Sonofolie-Werkstatt keiner so genau aufpasst und gleich zu Neujahr freilaufende Töne mit ungestümen Geräuschen einen drauf machen.

Ein Puzzle von Tönen und Geräuschen am Bildschirm